Kurzzusammenfassung zu den wichtigsten Abschnitten

im Buch

„Raubeinkapitalismus“

   von Wolfgang Werkmeister

 

 

Der Autor zum Inhalt:

 

Als überzeugter Anhänger eines Bankgeschäftes solider Prägung beunruhigen mich die Turbulenzen der Märkte schon seit Beginn des neuen Jahrtausends. Die heftigen Stürme jüngster Prägung haben nichts mit den Auf- und Abschwungperioden alter Zeiten zu tun. Ursache und Wirkung findet der Autor bereits weit vor der Jahrtausendwende. Begonnen haben die zunehmenden Verwerfungen mit der Einführung von Computern und ihrer spielfreudigen Software an den Börsen in den 80er Jahren. Die Rauchschwaden des Tagesrekordcrash von 1987 verzogen sich als erste Aufbäumung und zugleich Mahnung ohne Gehör, ohne dass längerfristige Konsequenzen gezogen wurden. Die Globalisierung mit ihren guten und schlechten Manieren half als Brandbeschleuniger. Die Geldschwemme seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts tat das seinige dazu. Es fehlte am Ende nur noch das Luder im Menschen, um die Turbulenzen an den Märkten zu einem vorläufigen Höhepunkt hinaufzuschrauben. Mit vagabundierenden Milliarden und Billionen läßt sich gut herumschaufeln, herumwerfen und spekulieren. Das vorläufige Ergebnis kennen wir. Es drückt sich in immer kürzer aufeinander folgenden Crashszenarien an den Finanz- und Wirtschaftsmärkten aus. Blasen füllen sich, Blasen platzen, Blasen leeren sich. Nach 1987 platzt ab 2000 die Internetblase. Es folgt die Banken- und Finanzkrise 2007-2009. Die mündet 2010 in die Staatsschuldenkrise. Gefahr lauert aus vielen Ecken. Geldschwemme und ungebremste Euphoriewellen bei künstlich niedrig gehaltenen Zinsen heizen die Märkte auf. Zunehmendes Zockertum in den Investmentabteilungen global agierender Banken führen in Baissephasen in immer kürzeren Abständen in die roten Zahlen. Als Folge des Cocktails schlitterte die Finanzwelt ab 2007/08 in eine Bankenkrise, wie sie die Welt seit 1929 nicht mehr gesehen hat. Und weil dann Staaten ihre Banken retten mußten, folgte fast schon voraussehbar eine Staatschuldenkrise, an deren vorläufigem Höhepunkt die Bankrotterklärung Griechenlands steht. Die Ursachen sind bekannt und vielfältig, Auslöser gibt es dergleichen viele. Das Buch Raubeinkapitalismus beschäftigt sich mit ihren Varianten ausführlich.

 

Doch was wird die Zukunft bringen? Staaten müssen ihre Banken stützen, die werden selbst anfällig und müssen von noch gesunden Staaten über diverse geldpolitische Aktionen der Zentralbanken und über Rettungsschirme stabilisiert werden. Übernehmen sich aber die gesunden Staaten bei ihren Hilfsmaßnahmen, droht in der Zukunft Inflation, im Worst Case kommt es zum ganz großen Finanzcrash. Am Ende könnte ein bedingungsloser Neuanfang für alle entwickelten Staaten stehen. Der läßt sich im schlimmsten Falle nur über einen generellen Haircut (Schuldenschnitt der Sparvermögen) meistern. Steht die Welt der großen Industrienationen erneut vor einer Währungsreform, wie sie im vergangenen Jahrhundert mehrfach stattfand? Und welche Folgen hätte dies für die breite Bevölkerung. All diesen Fragen stellt sich das Buch. Ich bin als Autor beinahe überzeugt, Reformen werden kommen, harte Einschnitte für die breite Bevölkerung. Nur der Zeitpunkt läßt sich nicht greifen. Irgendwann schließt sich die Schere bei den überschuldeten Staatshaushalten. Spätestens dann, wenn alle Staatseinnahmen für die Zins-und Tilgungsleistungen draufgehen und Steuererhöhungen ins Leere greifen, weil dem Volk selbst über eine unausgeglichen hohe staatliche Schuldenbremse Arbeit und Geld ausgehen, ist Schluss mit Lustikus. Wenn dann gleichzeitig aufgrund der ungezügelten Geldschwemme die Inflation in den Galopp übergeht, könnte sie am Ende in eine Deflation/Depression einmünden. Die Weimarer Zeit zwischen 1930 und 33 hat aufgezeigt, was so nie wieder passieren darf. Die Folgen danach kennt jeder. Spätestens, wenn kein Gläugiger mehr Geld in Form von Krediten nachschiebt und die Ratingagenturen den Daumen nachhaltig nach unten senken, ist Ende im Gelände.

 

Der Schwachpunkt einer Demokratie ist, dass die Parteien mit immer einfallsreicheren Neuverschuldungen auf Wählerfang gehen. So baute sich in der demokratisch geprägten Welt ein Schuldenberg auf, der sich seit über 60 Jahren immer höher schaufelt. Selbst vermeintlich reiche Staaten wie Japan und die USA können ihre Staatsdefizite nur noch ausgleichen, in dem sie immer mehr Kapital über die Finanzierung per Notenpresse in den Weltfinanzkreislauf spülen. So droht eine weltweite Inflation, denn Geld, das mal in die Welt hinausspaziert ist, läßt sich danach nur noch schwerlich einfangen, es sei denn über harte Sparzwänge, welche dann die Wirtschaft extrem in die Knie zwingen müßte. Irgendwann ist der Zenit erreicht. Es reißt der Faden der Schuldenprolongation. Griechenland könnte nur der Vorhof gewesen sein. Der ganz große Finanz- und Wirtschaftscrash könnte uns noch bevorstehen.

 

Der Abbau der Staatsschulden kann auf verschiedene Weise erfolgen. Entweder über die kalte Enteignung von Geldvermögen über den Hebel der Inflation. Oder über eine Schuldenbremse. Die könnte in eine Deflation übergehen. Wenn der Staat kein Geld mehr hat und so die Wirtschaft über eine unkontrollierte Schuldenbremse ohne Wachstumsimulse ausbremst, sinken die Wachstumsquoten. In der Folge würden auf breiter Front die Arbeitslosenzahlen wieder steigen und sich Wohlstandsrückgang durchsetzen. Am Ende kosten die Sozialausgaben mehr, als noch an Staatseinnahmen hereinkommt. Und von welchem Kuchen sollten dann die Renten und Pensionen bezahlt werden, die sowieso aufgrund der Alterspyramide ins Unermessliche zu steigen drohen? Und wer zahlt die Zinsen für die Staatsschulden, wenn diese zur Ausbremsung einer Inflation in der Zukunft mal wieder angehoben werden müssen. Und, wer soll die Rechnung für die Inanspruchnahme von Rettungschirmen dann ausgleichen. Fragen über Fragen, mit dem sich das Buch auseinandersetzt. Wer soll das bezahlen, welcher Staat hat dann noch soviel Geld?

 

2012 jubelt Deutschland über eine Boomphase inmitten einer gesamteuropäischen Rezession. Der Grund ist der Vertrauensvorschuss, der der Nation in der europäischen Mitte noch zu Gute kommt. Deutschland ist temporärer Gewinner einer weltweit voranschreitenden Krise, die verblenden könnte. Die deutschen Bundesbürger konsumieren. Mit Recht. Wissen sie doch nicht, was mit ihrem Geld in der Zukunft passieren wird. Und mit Recht, frißt doch bereits die Inflation nach Abzug der Abgeltungssteuer bei miesen Zinsen rund um den Nullmeridian an ihrem sauer Ersparten. Die Geldentwertung hat über den Kaufkraftverlust bereits eingesetzt. Die Preise steigen mehr, als an Wert im Sparvermögen haltbar ist. Das nennt man Inflation. Die weltweit voranschreitenden Ursachen des Finanzdebakels nicht global angepackt und eingedämmt programmiert den ganz großen Finanzcrash zwangsläufig vor. Noch drückt der Flaschenhalssog globales Kapital in das germanische Land in Europas Mitte. Weil Vertrauen in den deutschen Fleiß und seine Zuverlässigkeit noch Kapital weltweit anzieht. Doch wie lange noch? Kapitalströme können sich über Nacht drehen, ihre Richtung wechseln. Brechen die Aufträge aus dem Ausland einmal weltweit ein und versiegt zugleich der globale Kapitalfluss ins deutsche Ländle, dreht sich der Zyklus schnell von der Hausse in die Baisse, vom Yang ins Yin. Auch von den zyklischen Gesetzmäßigkeiten weiß das Buch zu berichten. Zuerst brechen immer die Dämme an den Börsen, dann in der Wirtschaft, am Ende steht ein bisher erfolgreiches Gesellschaftssysthem zur Disposition. Und die nachwachsenden Generationen wissen unter Umständen nicht, was eine Abkehr von der Freiheit in einem demokratischen Rechtsstaat mit sozialem Antlitz für sie bedeuten könnte. Ihnen die Rechnung für ein Leben über den Verhältnissen aus der Jetztzeit zu präsentieren, ist beschämend. Dies nennt das Buch „ Raubeinkapitalismus “.

 

Die Deutschen müssen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, noch ist es vielleicht nicht zu spät, läßt sich bedingt vermeiden, was vermieden werden muss….der totale Zusammenbruch einer bisher im ganzen erfolgreichen Gesellschaftsform, den wir auch die soziale Marktwirtschaft nennen. Doch dazu bedarf es, dem Raubeinkapitalismus unserer Zeit bedingungslos den Kampf anzusagen. Dieser Aufgabe habe ich mich als Autor in meinem Buch „ Raubeinkapitalismus, Finanzkrise, wohin führst du?, herausgegeben im „ August von Goethe Literaturverlag „ in der Frankfurter Verlagsgruppe gestellt. Einfach erläutert, nicht geschrieben für die Wissenschaft, in Sprache und Verständnis aufgeschrieben für die breite, wenig oder garnicht geschulte Bevölkerung, damit sie beim Gang zur Wahlurne die Vorgänge vernetzt und ganzheitlich verstanden, ihr Kreuz an der rechten Stelle setzt. Und, zum Mitreden am Stammtisch………

 

Der Autor

 

Wolfgang Werkmeister

Eschborn

5. Januar 2014

Nachworte zum Vorgängerbuch "RAUBEINKAPITALISMUS,

  FINANZKRISE, WOHIN FÜHRST DU?"

   von Wolfgang Werkmeister, Eschborn

 

Das Vorläuferbuch zur Neuerscheinung "Exit für alle...", beschäftigte sich mit dem Übel des Extremkapitalismus heutiger Prägung im Zusammenhang mit der Finanzkrise. Die Ursachen und Auslöser zielführend, einfach und verständlich für jeder Mann/Frau aufgearbeitet und wage in die Zukunft fortgeschrieben.  Ein Werk, transparent geschrieben, fern ab von hochwissenschaftlichen Ansätzen, die von der breiten Bevölkerung eh nicht verstanden werden. Das Buch dient wissbegierigen Schülern und Studenten, besonders aber der breiten, wenig oder gar nicht geschulten Masse als Einstieg und Grundlage, um das Krisengeschehen dieser Tage zielführend zu verarbeiten . Es soll vermitteln, was derzeit an den Finanzmärkten im Namen des Raubeinkapitalismus abläuft. Auch soll es andeuten, mit welchen Konsequenzen Steuerzahler, Sparer, Schuldner und alle anderen Staatsbürger rechnen müssen, wenn der schlimmst denkbare Fall, der totale Finanzcrash im Worst Case eintritt. Auch schildert es, wie sie sich auf diesen Fall vorbereiten können. Der Autor liefert einen durchgängigen Leitfaden, Anhaltspunkte und Orientierung. Bis zum Ende vernetzt durchgelesen, geistig zusammenhängend verarbeitet und verstanden soll das Werk auch "Hänschen und Lischen Müller"zu einem weitgehend qualifizierten Mitreden in TV-Shows, in Bürgerversammlungen, am Stammtisch oder an anderen Orten verhelfen. Und, es soll den Einzelnen befähigen, überzeugt das richtige Kreuzchen an der Wahlurne oder in einer möglichen Volksabstimmung zu setzen.

 

     Geeignet auch für S c h ü l e r und S t u d e n t e n als Nachschlage- u. Hilfswerk.

 

Ab 2014 als Printbuch und zusätzlich als eBook downloadbar !!!!

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